5 Tipps um deine Ladezeit zu verbessern (WordPress)

Die Ladezeit einer Website spielt in der heutigen schnelllebigen Welt eine große Rolle. Ging es dir nicht auch schon so, dass eine beliebige Seite länger als 5-6 Sekunden geladen hat, du damit unzufrieden warst und sofort zu einer anderen gewechselt hast, die schneller lädt und das gleiche Thema abdeckt? Wenn nicht – wow, sehr geduldig. Die Ladezeit ist dennoch ein wichtiger Faktor für den „Service“ an die Endnutzer. Wie kannst du also die Performance verbessern?

Verwende ein Caching-Plugin

Ein Caching-Plugin kann die Performance deiner Website enorm steigern! Warum? Immer wenn WordPress aufgerufen wird, erhält der Besucher grundsätzlich die neueste „Version“ deiner Seite. Das heißt, alle Informationen werden jedes Mal frisch und neu geladen. Warum ist das nicht so sinnvoll? Geschriebene Beiträge sind teilweise jahrelang ohne Überarbeitung online. Ist es daher nicht von Vorteil, wenn genau diese Artikel nicht ständig neu geladen werden müssten? Genau für dieses Problem ist Caching die Lösung! Es wird eine Kopie deiner Seiten angelegt, ohne einem Zugriff auf die Datenbank.

Dafür stehen für WordPress mehrere bekannte Tools zur Verfügung.

Ich persönlich nutze auf fast allen WordPress-Seiten „WP Fastest Cache„, denn nach Testung von mehreren Plugins war dies die beste Lösung. Es außerdem sehr einfach zu benutzen. Um alle Funktionen zu erhalten, muss die Premiumversion gekauft werden. Die kostenlose Variante bringt jedoch schon einen extremen Performanceboost.

Ein kleiner Ausschnitt weiterer Plugins:

Super Cache

WP Rocket (Kauf notwendig)

W3 Total Cache

Optimiere deine Bilder

Bilder sind zwar gerne gesehen, bringen aber oft Ladeeinbußen mit sich. Optimalerweise werden die Bildgrößen klein gehalten, um die Ladezeit zu verringern. Dies kann mit der eigenen Bildbearbeitung, Plugins oder mit externen Tools gelöst werden.

Online kann man z.B. „Compress JPEG“ für verschiedene Formate benutzen.

Als direktes WordPress Plugin gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Meistens muss sich bei den jeweiligen Anbietern registriert werden. Sehr unkompliziert war dies bei „TinyPNG„.

Plugins deaktivieren

Manche Plugins können die Ladezeit wesentlich beeinträchtigen. Hast du eines aktiviert, brauchst es aber nicht? Dann deaktiviere das Plugin! Zusätzlich kannst du mit dem „Performance Profiler“ analysieren, welche Plugins die Website verlangsamen.

Gzip aktivieren

Gzip ist der Hammer!

Normalerweise holt sich der Browser die HTML-Files vom Server im unkomprimiertem Format. Mit gzip wird das File gezipped und wie wir alle wissen, werden .zip Files kleiner als das Original.

Auch gzip lässt sich schon mit den verschiedenen Caching-Plugins aktivieren. Manchmal klappt das aber aufgrund Dateiberechtigungen oder der Einstellung des Servers nicht. Wie testen? Einfach bei WP Fastest Cache aktiveren und dann mit „checkgzipcompression“ testen.

Willst du kein Plugin nutzen? Dann füge diesen Code in deine .htaccess hinzu:

# compress text, html, javascript, css, xml:
AddOutputFilterByType DEFLATE text/plain
AddOutputFilterByType DEFLATE text/html
AddOutputFilterByType DEFLATE text/xml
AddOutputFilterByType DEFLATE text/css
AddOutputFilterByType DEFLATE application/xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/xhtml+xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/rss+xml
AddOutputFilterByType DEFLATE application/javascript
AddOutputFilterByType DEFLATE application/x-javascript
# Or, compress certain file types by extension:
<files *.html>
SetOutputFilter DEFLATE
</files>

Es würde sogar noch eine anderen Kompression geben, mit Deflate funktioniert dies aber schnell und einfach.

Datenbank bereinigen

Die Datenbank wird oft mit unnützen Daten gefüllt, beispielsweise dem Papierkorb, den Spam Kommentaren oder den Revisionen. Um all diese irrelevanten Informationen zu löschen, kannst du WP Optimize benutzen. Dieser Rund-um-Putz kann die Ladezeit deutlich erhöhen. Achtung: Mit diesem Plugin kann einiges gelöscht werden, was vielleicht noch benötigt wird. Also wirklich nur Daten löschen, die nicht mehr benötigt werden.

Schlusswort

Ich hoffe, diese einfach umzusetzende Tipps helfen dir bei der Performanceverbesserung. Achja, wie kannst du eigentlich überprüfen, ob sich die Arbeit gelohnt hat? Nutze dafür gtmetrix und pingdom. Bei gtmetrix hast du u.a. eine Ladezeithistory und kannst deine Seite mit deiner Konkurrenz vergleichen.

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